Hegemeister-Wahlen: Einstimmiges Votum stärkt Jägerschaft im Mondseeland

Thomas Leitner
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Jägerschaft Mondseeland (Foto: Bezirksjagdausschuss Vöcklabruck)

UNTERACH/MONDSEELAND. Die Jägerschaft im Mondseeland und Attersee-Süd hat bei den Hegemeister-Wahlen in St. Lorenz am Dienstag einstimmig ihre Funktionäre bestätigt und zugleich zum Schutz von Jungwild aufgerufen.

Die Jägerschaft im Mondseeland und Attersee-Süd hat bei den Hegemeister-Wahlen im Bezirk Vöcklabruck klare Zeichen gesetzt. In St. Lorenz wurden beide Wahlgänge einstimmig beschlossen. Gleichzeitig appellieren die Jäger an Hundebesitzer und Spaziergänger, jetzt besonders Rücksicht auf Jungwild zu nehmen.

Bei den Wahlen der Hegeringe 9 und 10 herrschte große Einigkeit. Die Wahlversammlung beim Eichingerbauer in St. Lorenz zeigte deutlich, wie geschlossen die regionale Jägerschaft auftritt. Sämtliche Jagdleiter und deren Stellvertreter aus den Genossenschafts-, Eigen- und Bundesforstjagden waren stimmberechtigt. Geleitet wurde die Wahl von Philipp Stögner, Delegierter zum OÖ Landesjagdausschuss.

Geschlossenheit über Gemeindegrenzen hinweg

Im Hegering 9 wurde Michael Lohninger aus Unterach am Attersee als Hegemeister bestätigt. Unterstützt wird er weiterhin von Manfred Draschwandtner aus Innerschwand sowie Gerhard Lametschwandtner aus Oberwang. Im Hegering 10 bleibt Karl Manglberger aus Tiefgraben Hegemeister. Seine Stellvertreter sind Ferdinand Maderecker aus Zell am Moos und Johannes Brandner aus St. Lorenz.

Auch in der Verwaltung setzt die Region auf Kontinuität: Gerald Esser bleibt Kassier beider Hegeringe. Der Hegering 9 umfasst Oberaschau, Oberwang, Unterach und Innerschwand, während zum Hegering 10 Tiefgraben, Mondsee, St. Lorenz, Zell am Moos und Oberhofen am Irrsee zählen.

Die Verantwortlichen betonten nach den Wahlen die enge Zusammenarbeit innerhalb der Region. Für die Jägerschaft sei der Zusammenhalt über Gemeindegrenzen hinweg ein wichtiger Faktor für funktionierende Revierarbeit und gelebte Tradition.

Appell wegen Jungwild und freilaufender Hunde

Mit den aktuellen Wahlen verbindet die Jägerschaft auch einen dringenden Aufruf an die Bevölkerung. Gerade jetzt beginnt eine besonders sensible Zeit für viele Wildtiere. Rehkitze und Junghasen werden von ihren Muttertieren oft alleine im hohen Gras oder am Waldrand abgelegt. Die Tiere wirken dabei häufig verlassen, werden aber weiterhin versorgt.

Die Jäger appellieren deshalb eindringlich, Jungwild keinesfalls zu berühren oder mitzunehmen. Gleichzeitig wird darum gebeten, Hunde im Wald und auf Wiesen konsequent an der Leine zu führen. Im Mondseeland kam es heuer bereits mehrfach zu Wildtierrissen durch freilaufende Hunde.

 

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