Teilnehmerrekord: 139 Boote bei Langer Wettfahrt am Attersee

Thomas Leitner
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Siegerboot von Thomas Tschepen (Foto: Schanda)

ATTERSEE. So viele waren noch nie dabei: Bei der 98. Langen Wettfahrt des Union-Yacht-Clubs Attersee gingen am Samstag 139 Boote mit rund 450 Seglern an den Start. Bei starken Bedingungen schafften es diesmal sogar alle Teilnehmer rechtzeitig ins Ziel.

Mit einem Schuss aus der historischen Startkanone fiel am Samstagmorgen der Startschuss für eine der traditionsreichsten Regatten am Attersee. Während die Sonne hinter dem Häfelberg hervorkam, machten sich die 139 Boote auf den Weg über den See – so viele wie noch nie zuvor.

Die Strecke führte zunächst zur Boje in der Burgau. Statt der sonst oft gefürchteten Flaute sorgte Wind aus dem Weißenbachtal für gute Bedingungen. Danach ging es mit Rosenwind über die Boje Kammer zurück ins Ziel vor dem Union-Yacht-Club Attersee.

„Clandesteam“ als erstes Boot im Ziel

Am schnellsten bewältigte die Libera A „Clandesteam“ mit Skipper Thomas Tschepen und seiner 14-köpfigen Crew die Strecke. Nach vier Stunden und 15 Sekunden überquerte das Boot als erstes die Ziellinie. Der bestehende Streckenrekord wurde damit allerdings um rund 50 Minuten verpasst.

Nach Einberechnung des Yardstick-Handikaps ging der Gesamtsieg an Michael Farthofer, Michael Werner, Michael Müller und Alexander Krones mit der Sonderklasse „Fima“. Tschepen und seine Crew belegten Platz zwei, Rang drei ging an Thomas Stelzl, Reinhard Aschauer, Günther Lux und Klaus Manhardt mit der Sonderklasse „Panther“.

Besonders erfreulich für die Veranstalter: Erstmals seit längerer Zeit erreichten sämtliche Starter das Ziel noch vor dem Zeitlimit um 17 Uhr.

Tschepen holt Long-Distance-Challenge

Die Lange Wettfahrt bildete zugleich das Finale der Long-Distance-Challenge 2026. Insgesamt nahmen an den drei Bewerben Attersee Grand Prix, 12-Stunden-Regatta und Lange Wettfahrt 181 Boote teil.

Den Gesamtsieg holte Thomas Tschepen mit Rang eins beim Attersee Grand Prix, Platz fünf bei der 12-Stunden-Regatta und Rang zwei bei der Langen Wettfahrt. Matthias Poell wurde mit seiner 22-m²-Rennjolle Zweiter, Platz drei ging an Florian Gföllner vom UYCAs mit einer Libera.