Düsterer Fall am Attersee: „Schattenkinder“ als Lesetipp

Thomas Leitner
Thomas Leitner - Journalist und Redakteur
2 Min Read
Autorin Carolin Häupl

ATTERSEEREGION. Mit „Schattenkinder“ von Carolin Häupl wird die spätsommerliche Idylle am Attersee zum Schauplatz eines beklemmenden Kriminalfalls. Der Thriller verbindet Spannung mit viel regionalem Bezug und bietet sich als Lesetipp für die ersten kürzer werdenden Tage an.

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, die Tage werden kürzer und die Abende kühler. Wer jetzt wieder häufiger zum Buch greift und dabei nicht in die Ferne schweifen möchte, findet mit „Schattenkinder“ von Carolin Häupl einen Thriller, dessen Handlung direkt an den Attersee führt.

Im Mittelpunkt steht Staatsanwalt Tim Hörtenhauser, der auf Sexualdelikte spezialisiert ist. Ein verstörender Fall führt ihn an den Attersee: Elke Müsslinger steht unter dem Verdacht, ihre eigenen Töchter in grausame Verbrechen verwickelt zu haben. Was zunächst eindeutig erscheint, entwickelt sich zu einem Fall, der immer tiefere Abgründe offenbart.

Schattenkinder Carolin Häupl

Dunkler Kontrast zur Attersee-Idylle

Mit dem Attersee als Schauplatz bekommt die Geschichte einen besonderen regionalen Reiz. Die vertraute Landschaft bildet einen starken Kontrast zu den düsteren Ereignissen des Romans. Gerade für Leser aus der Region sorgt das für jenen Wiedererkennungseffekt, der regionale Kriminalgeschichten besonders spannend machen kann.

Autorin Carolin Häupl bringt zudem berufliche Erfahrung in ihre Geschichten ein. Sie ist Rechtsanwältin und lässt ihr Wissen über juristische Zusammenhänge und die Arbeit der Justiz in ihre Texte einfließen.

„Schattenkinder“ ist damit ein Lesetipp für alle, die gerne spannende Geschichten mit regionalem Bezug lesen – und den Attersee einmal von seiner deutlich düstereren Seite erleben möchten.

Buchinformation

Schattenkinder
von Carolin Häupl
Thriller
Verlag federfrei | 162 Seiten
ISBN 978-3-99074-376-8 | 14,90 Euro