ATTERSEE. Rund 250 Segler starten am Samstag, 11. Juli, beim Attersee Grand Prix vor dem UYCAs. Mehr als 100 Boote liefern sich dabei ein packendes Rennen über zwei Runden auf dem See.
Rund 250 Segler auf mehr als 100 Booten machen den Attersee am Samstag, 11. Juli, wieder zur großen Regattabühne. Beim 36. Attersee Grand Prix des Union-Yacht-Club Attersee geht es ab 10 Uhr vom Startturm des UYCAs in Richtung Süden. Der Segelklassiker zählt zu den größten Breitensportveranstaltungen Österreichs und startet mit der großen Startkanone.
Segelklassiker mit langer Tradition
Erstmals ausgetragen wurde der Attersee Grand Prix am 21. Juli 1984. Mehr als vier Jahrzehnte später zieht das Rennen noch immer Boote unterschiedlichster Bauart an den Attersee. Gefragt sind nicht nur Tempo und saubere Manöver, sondern auch Taktik, Ausdauer und ein gutes Gespür für Winddreher.
Die Strecke hat es in sich: Zunächst führt eine große Runde vom UYCAs nach Parschallen, weiter über Kammer und zurück zum Clubgelände. Danach folgt eine kleinere Runde vom UYCAs nach Weyregg, über Kammer und wieder zurück ins Ziel. Das Zeitlimit endet um 17 Uhr. Wer bis dahin nicht ankommt, wird anhand der Position im Tracking hochgerechnet.
Live-Tracking für Zuschauer
Spannend wird das Rennen auch abseits der Boote. Jedes Boot wird mit einem Trackingsystem ausgestattet. Damit kann die Regatta live mitverfolgt und später im Replay analysiert werden. So bleibt auch vom Ufer aus sichtbar, wer vorne liegt und wer auf der langen Strecke Zeit verliert.
Der Attersee Grand Prix ist zugleich der Auftakt zur Long-Distance-Challenge. In diese Serie fließen auch die 12 Stunden-Regatta am 18. Juli und die Lange Wettfahrt am 8. August ein. Alle drei Bewerbe sind Yardstick-Regatten, bei denen unterschiedliche Bootsklassen durch ein Rating vergleichbar gemacht werden.
Wer alle drei Regatten segelt, kämpft zusätzlich um den Gesamtsieg. Die besten drei Teams der Serie erhalten Medaillen aus Titan.


