Thomas Leitner
Thomas Leitner - Journalist und Redakteur
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Duo mit großen Zielen: Florian Schnetzer (links) und Thomas Wallner wollen 2027 gemeinsam im Beachvolleyball durchstarten. (Foto: Lucia Strobl)

UNTERACH. Eine Saison voller Rückschläge, persönliche Herausforderungen und verlorene Freude am Sport: Beachvolleyball-Profi Florian Schnetzer aus Unterach am Attersee spricht offen über schwierige Monate und seinen Neustart.

Hinter Beachvolleyball-Ass Florian Schnetzer liegen schwierige Monate. Der 42-jährige Familienvater aus Unterach am Attersee blickt auf eine Saison zurück, die ihn sportlich und persönlich an seine Grenzen brachte. Zwischenzeitlich verlor er sogar die Freude an seiner großen Leidenschaft. Jetzt ist die Motivation zurück und die Pläne für 2027 stehen fest.

Schwierige Monate abseits des Spielfeldes

„Heuer durfte ich wohl die sportlich schwierigste Saison meiner bisherigen Karriere erleben. Die größten Herausforderungen lagen jedoch sicherlich abseits des Platzes“, schreibt Schnetzer auf Facebook. Welche persönlichen Belastungen dahintersteckten, lässt er offen. Nach Saisonende brauchte der Sportler mehrere Wochen Abstand. „Zwischenzeitlich hatte ich einfach die Freude am Sport verloren“, gesteht er.

Abschied von Felix Friedl und neuer Partner

Auch sportlich beginnt für den Unteracher ein neues Kapitel. Die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Partner Felix Friedl endet. Die beiden bleiben freundschaftlich verbunden und wollen weiterhin gemeinsam die BeachLake Tour organisieren.

Ein erstes Erfolgserlebnis mit seinem künftigen Partner Thomas Wallner gab es bereits im August. Nach einer Verletzung von Friedl trat Schnetzer beim Turnier in Baden mit Wallner an und holte prompt den Sieg.

Neustart mit großen Zielen

Seit einigen Wochen trainiert Schnetzer in Linz in einem neuen Beachvolleyballprojekt unter der Leitung von Alexander Prietzel, unterstützt von LOGTiCON. Gemeinsam mit Thomas „Tom“ Wallner will er 2027 wieder voll angreifen.

„Die Motivation, die Liebe und die Freude an der für mich besten Sportart der Welt sind zurück!“, freut sich Schnetzer.

Verantwortung in der Heimatgemeinde

Auch abseits des Spielfeldes ist der 42-Jährige engagiert. Seit Dezember 2025 steht er als Obmann an der Spitze des SV Unterach. Er folgte auf Engelbert Hufnagl, der den Verein 34 Jahre lang geführt hatte. Mit einem verjüngten Vorstand und der neuen Sektion Kinderturnen setzt Schnetzer verstärkt auf die Förderung des Nachwuchses.