SCHÖRFLING. Rund 6.000 Besucher, zahlreiche Führungen und eine besondere Ausstellung: Das Klimt Zentrum am Attersee zieht eine positive Saisonbilanz. 2027 steht ein großes Jubiläum bevor.
Das Klimt Zentrum in Schörfling am Attersee blickt auf eine erfolgreiche Saison 2026 zurück. Rund 6.000 Menschen besuchten die Ausstellungen und Veranstaltungen rund um Gustav Klimt. Im kommenden Jahr rückt mit dem 150-jährigen Bestehen der Villa Paulick ein besonderes Stück Kulturgeschichte am Attersee in den Mittelpunkt.
Zu den Höhepunkten der Saison zählte die Ausstellung „Poesie der Landschaft – Klimt und Teschner“. Sie stellte die Landschaftsmalerei Gustav Klimts den Arbeiten des Künstlers Richard Teschner gegenüber, der einst in der Villa Paulick lebte und arbeitete. Ergänzt wurde die Schau durch zeitgenössische Kunst. Besonders bemerkenswert war die Präsentation von Klimts Originalzeichnung „Gertrude Flöge“ aus dem Jahr 1912.
Kunst begeistert auch junge Besucher
Insgesamt organisierte der Verein Klimt am Attersee rund 65 Führungen, darunter etwa 15 speziell für Schulklassen. Die Vermittlungsprogramme für Volks- und Mittelschulen sowie Oberstufen sollen Kindern und Jugendlichen einen unkomplizierten Zugang zur Kunst ermöglichen.
Auch abseits der Ausstellungen war einiges los: Gefeiert wurde unter anderem Klimts Geburtstag im Juli mit Alwis Wiener und unterhaltsamen Anekdoten. Dazu kamen ein Kindermalkurs im Schlosspark sowie ein Aquarellmalkurs im Park der Villa Paulick.
Die digitale Reichweite kann sich ebenfalls sehen lassen. Einzelne Social-Media-Beiträge erreichten mehr als 100.000 Aufrufe, die Website verzeichnete durchschnittlich 250 bis 500 Zugriffe täglich. Rund 70 Medienberichte beschäftigten sich mit den Aktivitäten des Vereins.
150 Jahre Villa Paulick: Jubiläum mit besonderen Einblicken
2027 steht ganz im Zeichen der Villa Paulick, die ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Das geschichtsträchtige Gebäude zählt zu den bedeutenden kulturellen Schauplätzen am Attersee und ist eng mit der Geschichte Gustav Klimts verbunden.
Zum Jubiläum plant der Verein besondere Einblicke in die Vergangenheit des Hauses. Sowohl im Klimt Zentrum als auch in einem neuen Dokumentationsraum in der Villa Paulick sollen bislang nicht gezeigte Exponate präsentiert werden. Sie sollen die Geschichte der Villa und ihre Bedeutung für die Kulturregion Attersee näher beleuchten.

Darüber hinaus startet Anfang 2027 ein neuer Ausbildungskurs für Menschen, die künftig als Klimtvermittler tätig werden möchten.
Mit dem Klimtgarten, dem Klimt-Themenweg und den Aktivitäten rund um die Villa Paulick bleibt das kulturelle Erbe Gustav Klimts auch abseits des Ausstellungsbetriebs erlebbar.
Weitere Informationen unter www.klimt-zentrum.at


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