ATTERSEEREGION. Am Freitag, 28. August 2026, lohnt sich der Blick in den frühen Morgenhimmel: Eine partielle Mondfinsternis ist zu beobachten. Wer das Himmelsschauspiel sehen möchte, muss allerdings früh aufstehen und den richtigen Beobachtungsplatz finden.
Der Vollmond bekommt am Freitagmorgen sprichwörtlich einen Schatten: Gegen 4.34 Uhr beginnt der Mond in den Kernschatten der Erde einzutreten. Dabei wird ein zunehmender Teil der Mondscheibe verdunkelt.
Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond entsprechend zueinander stehen und der Mond durch den Schatten der Erde wandert. Am 28. August können Frühaufsteher dieses Schauspiel am Himmel verfolgen.
Mondfinsternis trifft auf Morgendämmerung
Die Beobachtungsbedingungen haben diesmal allerdings einen entscheidenden Haken. Während die Mondfinsternis weiter fortschreitet, beginnt bereits die Morgendämmerung. Gleichzeitig befindet sich der Mond tief über dem Horizont.
Entscheidend ist deshalb der Standort: Für eine möglichst gute Sicht sollte der Horizont in Richtung Südwesten möglichst tief und frei sein. Berge, Hügel, Häuser oder Bäume können den Blick auf den Mond rasch versperren.
Gerade in alpinen Regionen kann die Wahl des Beobachtungsplatzes damit darüber entscheiden, ob von der Mondfinsternis überhaupt noch etwas zu sehen ist.
Sternwarte Gahberg bietet keine öffentliche Führung an
Auch bei der Sternwarte Gahberg am Attersee sind die Bedingungen diesmal ungünstig. Nach Angaben des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut wird die Sicht durch einen vorgelagerten Hügel behindert.
Aus diesem Grund findet auf der Sternwarte Gahberg zur Mondfinsternis keine öffentliche Sternwartenführung statt.
Wer das Himmelsschauspiel am Freitagmorgen beobachten möchte, sollte sich daher rechtzeitig einen geeigneten Platz mit freiem Blick nach Südwesten suchen. Und der Wecker muss früh klingeln: Bereits gegen 4.34 Uhr beginnt der Vollmond in den Kernschatten der Erde einzutreten.




