UNTERACH. Plötzlich verschwunden – mitten im Unwetter. In Unterach trainierten Einsatzkräfte den Ernstfall einer groß angelegten Vermisstensuche.
Ein heftiges Gewitter, mehrere vermisste Personen und keine technische Unterstützung aus der Luft: Was nach einem dramatischen Einsatz klingt, war in Unterach am Attersee Teil einer groß angelegten Übung. 84 Einsatzkräfte probten am Freitagabend den Ernstfall – unter realitätsnahen Bedingungen.
Vermisste nach Unwetter: Szenario fordert Konzentration
Ausgangspunkt der Übung war eine vierköpfige Wandergruppe im Bereich Eisenau, die nach einem plötzlichen Unwetter als vermisst galt. Beim Abstieg verloren sich die Mitglieder aus den Augen. Parallel dazu wurde eine zweite Lage simuliert: Vier Kinder galten als abgängig, nachdem sie sich bei einem Versteckspiel aus Angst vor dem Gewitter immer weiter ins Gelände zurückgezogen hatten.
Die Einsatzkräfte standen vor einer besonders anspruchsvollen Situation. Weder Handy-Ortung noch ein Hubschrauber standen zur Verfügung. Die Suche musste vollständig vom Boden aus organisiert werden.


