Allein rund um den Attersee: 45 Segler stellen sich der Herausforderung

Thomas Leitner
Thomas Leitner - Journalist und Redakteur
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ATTERSEE. 45 Boote, rund 25 Kilometer und nur eine Person an Bord: Beim „Around Alone Attersee“ kämpften die Segler mit kräftigem Wind und späterer Flaute.

Mit einem Kielboot allein rund um den Attersee – genau diese Herausforderung stand beim „Around Alone Attersee“ im Mittelpunkt. Gesegelt werden dabei Boote, die eigentlich für Besatzungen von zwei oder mehr Personen konstruiert sind, von nur einer Person.

45 Boote starten vor dem Union-Yacht-Club Attersee

Um 9 Uhr fiel vor dem Union-Yacht-Club Attersee mit Schüssen aus der traditionellen Startkanone der Startschuss. Insgesamt 45 Boote gingen auf den rund 25 Kilometer langen Kurs. Die Strecke führte im Süden bis Stockwinkel und im Norden bis vor Kammer.

Bei Sonnenschein und einer kräftigen Brise aus Süden fanden die Teilnehmer zunächst gute Bedingungen vor. In den ersten Stunden wurden Windgeschwindigkeiten von rund zehn Knoten erreicht. Im Laufe des Tages ließ der Wind allerdings immer weiter nach, bis schließlich Flaute herrschte.

Mit einzelnen Windstreifen über den See gelang es dennoch fast allen Teilnehmern, die Ziellinie noch vor dem Zeitlimit um 18 Uhr zu erreichen.

Michael Waldburger gewinnt auf Esse 850

Als erstes Boot überquerte Michael Waldburger vom OSYC auf einer Esse 850 nach 3 Stunden, 13 Minuten und 59 Sekunden die Ziellinie. Auch nach berechneter Zeit sicherte er sich den Gesamtsieg. Bei dieser Wertung sorgt ein spezielles Rating dafür, dass unterschiedlich schnelle Boote miteinander verglichen werden können.

Platz zwei ging an Martin Stempkowski vom OeSV, ebenfalls auf einer Esse 850. Josef Hackl vom SVW-YS erreichte mit einer Melges 24 den dritten Rang.

Veranstalter und Teilnehmer zeigten sich mit dem Verlauf der Regatta zufrieden. Unterstützt wird „Around Alone Attersee“ seit mehreren Jahren von EPAMEDIA als Hauptsponsor.