Motocross: Ernecker-Brüder glänzen in Frankreich mit EMX- und WM-Erfolgen

Thomas Leitner
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Moritz Ernecker bei der EM In Frankreich (Foto: jpacevedophoto/Juan Pablo Acevedo)

Moritz und Maximilian Ernecker aus Berg im Attergau zeigten in Lacapelle-Marival starke KTM-Auftritte: EMX-Führung verteidigt, WM-Erfahrung gesammelt.

Moritz und Maximilian Ernecker haben in Frankreich ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Auf der anspruchsvollen Hartboden-Strecke von Lacapelle-Marival überzeugten die beiden KTM-Piloten mit beherzten Auftritten. Moritz Ernecker raste in der EMX125-Europameisterschaft auf Rang zwei der Tageswertung und verteidigte damit seine Gesamtführung. Sein Bruder Maximilian feierte in der MX2-Weltmeisterschaft seine ersten Läufe auf WM-Niveau.

Moritz Ernecker bleibt in der EMX125 ganz vorne

Für den 16-jährigen Moritz Ernecker lief das Wochenende besonders erfolgreich. Der Fahrer des Norman KTM Factory Rookies Teams und HSV-Ried-Pilot zeigte bereits im ersten Lauf seine Klasse. Mit einem starken Rennen holte er den Sieg und setzte damit ein klares Signal an die Konkurrenz.

Auch im zweiten Lauf blieb Moritz vorne dabei. Rang drei reichte, um sich den zweiten Platz in der Tageswertung zu sichern. Noch wichtiger: Der junge Oberösterreicher behauptete seine Führung in der Gesamtwertung der EMX125-Europameisterschaft. Damit bleibt er weiter einer der großen Namen dieser Saison.

Ganz perfekt war das Rennwochenende zwar nicht, doch das Ergebnis stimmt. Nach der intensiven Frankreich-Runde wartet nun eine kurze Rennpause. Danach richtet sich der Blick bereits auf Lettland, wo Moritz seine Spitzenposition erneut verteidigen will.

Maximilian sammelt wertvolle WM-Erfahrung

Auch für Maximilian Ernecker wurde Lacapelle-Marival zu einem besonderen Kapitel. Der 19-jährige KTM-Pilot aus dem SixtySeven Racing Team startete erstmals in der MX2-Motocross-Weltmeisterschaft. Für den Vereinsfahrer des MSC Imbach bedeutete das: ein Sprung auf die ganz große internationale Bühne.

Auf dem harten und fordernden Kurs sammelte Maximilian wichtige Eindrücke gegen die Weltelite. Für ihn stand weniger das Ergebnis im Vordergrund, sondern die Erfahrung auf höchstem Niveau. Genau diese Lernkilometer können für die nächsten Rennen wertvoll werden.

Lange Zeit zum Durchatmen bleibt ihm nicht. Bereits am kommenden Wochenende geht es in Teutschenthal weiter. Dort startet Maximilian in der EMX250-Klasse und will die neuen Erfahrungen gleich wieder auf die Strecke bringen.

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