Jakob Huber aus Seewalchen ist Österreichs drittbester Straßenerhalter

Thomas Leitner
Thomas Leitner - Journalist und Redakteur
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Jakob Huber von der Straßenmeisterei Seewalchen holte mit seinem Helfer Simon Kofler den dritten Platz. (Foto: Land OÖ)

SEEWALCHEN. Erfolg für die Straßenmeisterei Seewalchen: Jakob Huber erreichte beim Bundeslehrlingswettbewerb der Straßenerhaltungsfachkräfte in Graz den dritten Platz. Gemeinsam mit dem oberösterreichischen Team durfte er sich außerdem über den Sieg im Teambewerb freuen.

Für Jakob Huber von der Straßenmeisterei Seewalchen verlief der Bundeslehrlingswettbewerb gleich doppelt erfolgreich. Gemeinsam mit seinem Helfer Simon Kofler belegte er im Einzelbewerb den dritten Platz und war damit bester Oberösterreicher. Im Teambewerb setzte sich Oberösterreich zudem vor der Steiermark und Niederösterreich durch.

Theorie und Praxis waren gefragt

Der Wettbewerb wurde von 15. bis 17. September in der Straßenmeisterei Graz-Nord ausgetragen. Die angehenden Straßenerhaltungsfachkräfte mussten dabei zeigen, dass sie nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern dieses auch unter Zeitdruck praktisch umsetzen können.

Auf dem Programm standen unter anderem Aufgaben aus den Bereichen Straßenbau und Verkehrsrecht. Ebenso waren handwerkliches Geschick, Genauigkeit und Teamarbeit gefragt. Im Teambewerb musste eine Baustelle fachgerecht eingerichtet und abgesichert werden. Hier erzielte das oberösterreichische Team die beste Gesamtleistung.

Im Einzelbewerb ging der Sieg an Julian Josef Grein aus der Steiermark vor seinem Landsmann Florian Plösch. Jakob Huber und Simon Kofler sicherten sich Rang drei.

Für Oberösterreich war außerdem Taylor Donaubauer von der Straßenmeisterei Ansfelden mit seinem Helfer Daniel Steindl aus Raab am Start.

Ausbildung mit breitem Aufgabenbereich

Straßenerhaltungsfachkräfte kümmern sich unter anderem um Straßen und Verkehrsflächen, die Instandhaltung von Straßen und Brücken sowie um Verkehrszeichen und Markierungen. Auch der Winterdienst gehört zum Berufsbild.

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner sieht im Abschneiden eine Bestätigung für die Ausbildung im oberösterreichischen Straßendienst. Besonders hob er neben dem Sieg im Teambewerb den dritten Platz von Jakob Huber hervor.