2.200 Kilometer: Rad-Elite jagt in St. Georgen den WM-Titel

Thomas Leitner
2 Min Read
Start des Race Around Austria 2026 (Foto: RAA/Anze Furlan)

ST. GEORGEN IM ATTERGAU. Das Race Around Austria läuft: Auf 2.200 knallharten Kilometern kämpfen die besten Ultraradfahrer um den WM-Titel – zwei Oberösterreicher mittendrin.

Die Jagd nach dem WM-Titel hat begonnen: Beim 18. Race Around Austria (RAA) kämpfen die besten Ultraradfahrer auf 2.200 Kilometern rund um Österreich um die Weltmeistertitel der World UltraCycling Association (WUCA). Gestartet wurde in St. Georgen im Attergau – mit einem hochkarätigen Feld und zwei oberösterreichischen Titelhoffnungen.

Kaufmann will endlich ganz nach oben

Lukas Kaufmann, zweifacher Sieger des Race Across America, nimmt den Titel ins Visier. „Mein Ziel ist der erste Platz, zwei Mal war ich in der Solowertung schon Vierter, diesen Platz möchte ich unbedingt verhindern“, sagt Kaufmann vor seinem vierten Start. Auch Simon Harringer zählt zu den heimischen Hoffnungen.

Titelverteidiger Rainer Steinberger aus Deutschland will seinen Triumph wiederholen. Mit Sebastian Trimborn mischt zudem ein 25-jähriger YouTube-Star erstmals beim RAA mit. Für ihn ist vor allem die Fahrt über den Großglockner ein Höhepunkt: „Dort war ich noch nie und das wird sicher das Highlight.“

Deutscher Newcomer setzt sich an die Spitze

Auch bei den Frauen ist ein spannender Kampf zu erwarten. Tina Büttner will nach zwei zweiten Plätzen erstmals ganz oben auf dem Podest stehen. „Endlich geht es los, die Aufregung ist riesig“, sagte sie vor dem Start.

Neben den WM-Startern gingen Teams, Unsupported-Fahrer sowie Teilnehmer des 1.500 Kilometer langen Race Around 1500 auf die Strecke. In der frühen Phase des WM-Rennens setzte sich Trimborn im nördlichen Weinviertel vor Kaufmann und Steinberger an die Spitze. Doch OK-Chef Michael Nussbaumer warnt vor voreiligen Schlüssen: „Das Rennen ist erst in der Anfangsphase, es dauert noch lange.“