ST. GEORGEN. Für 22 Menschen mit Beeinträchtigung entsteht in St. Georgen im Attergau ein neues Zuhause. Damit es mehr als eine Grundausstattung bietet, startet die Lebenshilfe eine Spendenaktion.
Mehr als 20 Jahre haben Angehörige für zusätzliche Wohnplätze gekämpft. Nun wird ihr Wunsch Wirklichkeit: Im Frühjahr 2027 sollen 22 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ihr neues Zuhause in St. Georgen im Attergau beziehen. Doch für eine wohnliche Ausstattung fehlt noch Geld. Die Lebenshilfe Oberösterreich hofft deshalb auf Unterstützung aus der Region.
Nach 20 Jahren rückt der Wunsch näher
Hinter dem Projekt steht auch die siebenköpfige Arbeitsgruppe Vöcklamarkt der Lebenshilfe Oberösterreich. Ihre Mitglieder sind selbst Angehörige von Menschen mit Beeinträchtigung und engagieren sich ehrenamtlich für bessere Wohnmöglichkeiten.
„Vier Mitglieder unserer Arbeitsgruppe warten derzeit auf einen Wohnplatz für ihr erwachsenes Kind. Es ist Zeit, dass sie ihren eigenen Weg gehen können – und wir als Angehörige die Gewissheit haben, dass sie gut begleitet sind“, erklärt Obfrau Ernestine Rosenkranz.
Spenden sollen das neue Zuhause wohnlicher machen
Errichtung und Betrieb des Wohnhauses werden vom Land Oberösterreich finanziert. Die künftigen Bewohner müssen ihre privaten Zimmer selbst einrichten. Für zusätzliche Ausstattungen in den Gemeinschaftsbereichen fehlen jedoch die Mittel.
Mit einer Bausteinaktion sollen unter anderem Wohnzimmermöbel, Gartenmöbel, ein Sonnensegel sowie Verbesserungen beim Raumklima finanziert werden.
„Dieses Haus entsteht für unsere Region – und ein solches Projekt gelingt nur gemeinsam. Jede Spendensumme hilft uns weiter“, betont Rosenkranz.
Jeder Beitrag hilft
Spenden sind unabhängig von ihrer Höhe möglich und laut Lebenshilfe steuerlich absetzbar. Die ehrenamtliche Arbeitsgruppe möchte die gesammelten Mittel unmittelbar für die Bewohner einsetzen.
Spendenkonto der Arbeitsgruppe Vöcklamarkt:
- IBAN: AT42 2030 6000 0007 9137
- BIC: SPFRAT21XXX
- Verwendungszweck: Bausteinaktion
Die Lebenshilfe betreut in Vöcklamarkt derzeit 48 Menschen in der Werkstätte und elf Personen im bestehenden Wohnhaus. Mit dem Neubau in St. Georgen kommen 22 dringend benötigte Wohnplätze hinzu.

