ATTERSEEREGION. Ein herzliches Dankeschön gab es zum Weltmilchtag für jene Menschen, die rund um den Attersee freiwillig für Sicherheit sorgen.
Sie sind oft die Ersten zur Stelle, wenn am Attersee Hilfe benötigt wird: Die ehrenamtlichen Helfer der Wasserrettung leisten Jahr für Jahr unzählige Stunden für die Sicherheit von Einheimischen und Gästen. Zum Weltmilchtag rückten sie nun selbst ins Rampenlicht.
Bezirksbäuerin Elisabeth Gneißl besuchte gemeinsam mit ihrem Bezirksbäuerinnenteam die fünf Wasserrettungsstellen rund um den Attersee. Im Gepäck hatten die Vertreterinnen der Landwirtschaft regionale Produkte der Gmundner Milch – als sichtbares Zeichen der Wertschätzung für das freiwillige Engagement der Einsatzkräfte.
Ehrenamt als unverzichtbare Stütze
Gerade in den Sommermonaten stehen die Wasserretter besonders im Fokus. Sie sichern Veranstaltungen ab, leisten Hilfe bei Notfällen am Wasser und investieren viele Stunden in Aus- und Weiterbildung sowie die Arbeit mit dem Nachwuchs. Ein Großteil dieser Aufgaben erfolgt ehrenamtlich und oft fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Mit ihrem Besuch wollten die Bäuerinnen genau diesen Einsatz vor den Vorhang holen und Danke sagen. Die Aktion sorgte an allen fünf Standorten für große Freude.
Regionale Milch trifft regionales Engagement
Der Weltmilchtag macht jedes Jahr auf die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft aufmerksam. Im Bezirk Vöcklabruck zählt die Milchwirtschaft zu den prägenden Wirtschaftszweigen und steht für regionale Wertschöpfung, kurze Wege und hohe Qualität.
Die Initiative am Attersee zeigte eindrucksvoll, wie eng Landwirtschaft und Ehrenamt miteinander verbunden sind. Beide Bereiche leben vom Einsatz engagierter Menschen, die Verantwortung übernehmen und damit einen wichtigen Beitrag für die Region leisten. So wurde der Weltmilchtag heuer nicht nur zu einer Werbung für heimische Milch, sondern auch zu einer Anerkennung für jene, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen.


