HALLSTATT. Nach fast einem Jahr Bauzeit ist der Salzberg in Hallstatt wieder für Besucher erreichbar. Die neue Salzbergbahn und die modernisierten Salzwelten sind seit Samstag geöffnet – mit neuen Kabinen, Aussichtsterrasse, Bistro und barrierefreiem Zugang.
Nach 362 Tagen intensiver Bauarbeiten beginnt am Salzberg in Hallstatt ein neues Kapitel: Seit Samstag, 29. August 2026, sind die neue Salzbergbahn und die modernisierten Salzwelten Hallstatt wieder für Besucher geöffnet.
Die neue Standseilbahn bringt Gäste künftig barrierefrei auf den Salzberg. Die beiden Fahrzeuge bieten jeweils Platz für 60 Personen. Eine automatische Niveauregulierung sorgt dafür, dass die Fahrgasträume während der Fahrt waagrecht bleiben. Große Glasflächen ermöglichen bereits auf dem Weg nach oben Ausblicke auf Hallstatt, den Hallstätter See und die umliegenden Berge.
Salzbergbahn mit Technik aus der Region
Realisiert wurde die neue Bahn von den Salzwelten gemeinsam mit der Doppelmayr Gruppe. Die Kabinen entstanden bei Carvatech in Oberweis bei Gmunden, die Seilbahntechnik stammt vom Schweizer Hersteller Garaventa. Bei der Gestaltung der Kabinen diente Salz als Inspiration – ihre Form soll an Salzkristalle erinnern.
Auch die Tal- und Bergstation wurden neu gestaltet. In der Talstation befinden sich moderne Kassenbereiche, ein Infostand sowie ein rund 300 Quadratmeter großer Flagship-Store. An der Bergstation erwartet Besucher das neue Bistro „Weitblick 7000“ mit großer Aussichtsterrasse.

Salzwelten Hallstatt modernisiert
Parallel zur Salzbergbahn wurden auch die Salzwelten modernisiert. Dort steht weiterhin die mehr als 7.000-jährige Geschichte des Salzabbaus in Hallstatt im Mittelpunkt, die nun zeitgemäß aufbereitet werden soll.
Das Bauprojekt stellte die Beteiligten aufgrund der schwierigen topografischen und geologischen Bedingungen vor besondere Herausforderungen. Gearbeitet wurde teilweise auf engstem Raum.
„Uns war es wichtig, nicht nur eine neue Seilbahn zu bauen, sondern das gesamte Besuchererlebnis am Salzberg weiterzuentwickeln“, erklärt Kurt Thomanek, Vorstand für Bergbau und Tourismus der Salinen Austria AG. Ziel sei es, die mehr als 7.000-jährige Salzgeschichte Hallstatts auch für kommende Generationen erlebbar zu machen.





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